Kletterrose Francois Juranville

Rosa Francois Juranville, Barbier Frères & Co.(F), 1906

Auch die Kletterrose Francois Juranville ist ein Rambler, deren Eltern die Rosa wichuraiana und die Bengalhybride Madame Laurette Messimy (Guillot, 1887) waren.

Kletterrose Francois Juranville

Von letzterer hat sie die Farben behalten, ein brillantes Rosa mit lachsrosa Schimmer. 1906 wurde diese schöne Kletterrose unter dem Namen François Juranville für den Züchter Barbier Frères & Co. registriert.

Ein historischer Rambler mit romantischen Blüten – die Kletterrose Francois Juranville

Die einmal blühende Kletterrose Francois Juranville entzückt mit großen flachen Blütenschalen, die mit bis zu 25, immer kleiner werdenden Blütenblättern locker gefüllt sind. In der lachsrosa Mitte zeigen sich dunkelgelb Staubbeutel und Narbe, nach außen hin werden die seidigen Blütenblätter immer heller, bis sie im Abblühen porzellanrosa werden. Sie erscheinen in kleinen Gruppen, gut verteilt entlang der Triebe und duften fruchtig nach Äpfeln. Neben den zierenden großen Blüten bestechen bei der Kletterrose Francois Juranville die dunkel weinroten Triebe, die kaum Dornen haben. Der Neuaustrieb und die Blattstiele haben die gleiche kräftige Farbe, die älteren Blätter nehmen dann ein kräftiges Dunkelgrün an.

Die Kletterrose Francois Juranville gehört zu den wüchsigen Ramblern, sie wächst bis 8 Meter in die Höhe bei einer Breite von 3 Metern. Zur Kenntnis muss man ihre Anfälligkeit für Mehltau nehmen und dass sie sich nicht selbst putzt. Die braunen Blütenreste haften fest an den Blütenkelchen und müssen einzeln ausgeschnitten werden. Dafür ist diese beachtliche Kletterrose allerdings außergewöhnlich frosthart. Die Einstufung in die USDA-Klimazone 4b bedeutet, dass sie auch Temperaturen von minus 34,4 Grad Celsius unbeschadet übersteht.

Der ideale Standort für die Kletterrose Francois Juranville

Die Kletterrose Francois Juranville ist wie die meisten Rambler anspruchslos, sogar ein wenig schattenverträglich. Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass sie am zweijährigen Holz blüht. Man sollte sie nicht an Mauern pflanzen, dort ist ihre Anfälligkeit für Mehltau noch höher. An freie Spaliere und Rosenbögen gepflanzt oder auch flach als Bodendecker wächst sie und bringt zuverlässig ihre wunderbaren Blüten.

1993 wurde die Kletterrose Francois Juranville mit dem Award of Garden Merit (RHS/RNRS) ausgezeichnet. Außerdem ist sie eine der Rosen, die den Longwood Garden's Ten-Year Rose Trial bestanden.

Wichtig: Regelmäße Düngung und Pflege

Damit Rosen gegenüber Läusen, Pilzen und anderen Krankheiten widerstandsfähig sind, ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wichtig. Wir empfehlen:

Steckbrief
Züchter: Barbier   Duft: stark, nach Apfel
Jahrgang: 1906   Laub: dkl-grün bis broncefarben
Höhe: bis 800 cm   Gesundheit: robust
Klimazone: folgt   Blütengröße: folgt

Angebot: ab 9,95 EUR

Die schönsten Rosenbegleiter:

Gute Rosen-Begleitpflanze: Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prachtkerze 'Whirling Butterflies' (Gaura lindheimeri)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Lavendel 'Hidcote Blue' (Lavandula angustifolia)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Buchsbaum 'Herrenhausen' (Buxus sempervirens)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prächtiger Storchschnabel 'Rosemoor' (Geranium x magnificum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Tränendes Herz 'Alba' (Lamprocapnos spectabilis)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Storchschnabel 'Album' (Geranium sylvaticum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Scheinwaldmeister (Phuopsis stylosa)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Brauner Storchschnabel 'Album' (Geranium phaeum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Südeuropäischer Felsen Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Horn Veilchen 'Boughton Blue' (Viola cornuta)
Rosen-Begleitpflanzen