Kletterrose Étoile de Hollande Climbing

Rosa Étoile de Hollande Climbing, Mathias Leenders, 1931

Die Kletterrose Étoile de Hollande ist ein Sport (plötzliche Mutation) der gleichnamigen Strauchrose. Die Ursprungspflanze, eine purpurrote Teehybride, war eine der ersten Rosenzüchtungen des niederländischen Lehrers Hens Verschuren, der später ein bedeutender Rosenzüchter und niederländischer Hoflieferant wurde.

Kletterrose Étoile de Hollande Climbing

Die Strauchrose Étoile de Hollande, ein Sämling aus General MacArthur × Hadley, wurde allerdings erst 1919 offiziell für Verschuren registriert. Verschurens Strauchrose Étoile de Hollande ist tetraploid, also mit vierfachem Chromosomensatz ausgestattet. Diese Erbanlage verstärkt alle positiven Eigenschaften. Mathias Leenders entdeckte die kletternde Mutation dieser Strauchrose und ließ sie 1931 für sich als Climbing Étoile de Hollande registrieren.

Die Kletterrose Étoile de Hollande blüht in seltenem Purpurrot.

Purpur war die kostbare Farbe, die Königen und Kaisern vorbehalten war. Das samtige Rot mit einem leicht ins Pflaumenfarbene changierenden Akzent haben die Strauchrose und die Kletterrose Étoile de Hollande gemeinsam. Ansonsten übertrifft die Kletterrose ihre Urform jedoch in vielerlei Hinsicht. Während die Strauchrose nur halb gefüllt blüht, sind die etwa 12 cm großen Blüten der Kletterrose Étoile de Hollande stärker gefüllt und feiner geformt. Der Duft wird als stark und damaszenertypisch beschrieben. Je nach Standort kann sich diese wuchsfreudige Kletterrose bis zu 5 Meter hoch und 3 Meter breit ausdehnen. Sie überzieht nach mehreren Jahren große Flächen mit ihren außergewöhnlichen Blüten, die in mehreren Schüben von Sommer bis Herbst erscheinen. Das Laub ist mittelgrün und erscheint zart. In feuchten Lagen ist es etwas anfälliger für Mehltau als die modernen Züchtungen.

Der ideale Standort für die Kletterrose Étoile de Hollande.

Um die Kletterrose Étoile de Hollande in ihre beste Form zu bringen, sollte man bei der Standortwahl darauf achten, dass sie in guten, nährstoffreichen Boden und an einen warmen Platz gepflanzt wird. Tropfwasser aus darüberreichenden Baumkronen fördert ebenso Krankheiten wie zu dichte Belaubung der Rose. Durch regelmäßiges Auslichten und gezieltes Leiten der Triebe wird das Abtrocknen der Blätter gefördert, wodurch Mehltau und Pilzkrankheiten nur schwer ausbrechen können. Die Kletterrose Étoile wurde als winterhart für die USDA-Klimazone 6b - 9b eingestuft, das entspricht etwa einer Wintertemperatur bis zu minus 20 Grad Celsius. Leichter Winterschutz beugt Frostschäden vor.

Wichtig: Regelmäße Düngung und Pflege

Damit Rosen gegenüber Läusen, Pilzen und anderen Krankheiten widerstandsfähig sind, ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wichtig. Wir empfehlen:

Steckbrief
Züchter: Mathias Leenders
  Duft: stark
Jahrgang: 1931   Laub: dunkelgrün, matt
Höhe: 250 bis 400 cm
  Gesundheit: robust
Klimazone: folgt   Blütengröße: folgt

Angebot: ab 9,95 EUR

Die schönsten Rosenbegleiter:

Gute Rosen-Begleitpflanze: Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prachtkerze 'Whirling Butterflies' (Gaura lindheimeri)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Lavendel 'Hidcote Blue' (Lavandula angustifolia)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Buchsbaum 'Herrenhausen' (Buxus sempervirens)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prächtiger Storchschnabel 'Rosemoor' (Geranium x magnificum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Tränendes Herz 'Alba' (Lamprocapnos spectabilis)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Storchschnabel 'Album' (Geranium sylvaticum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Scheinwaldmeister (Phuopsis stylosa)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Brauner Storchschnabel 'Album' (Geranium phaeum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Südeuropäischer Felsen Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Horn Veilchen 'Boughton Blue' (Viola cornuta)
Rosen-Begleitpflanzen