Kletterrose Maria Lisa

Rosa Maria Lisa, Franz Karl Brümmer/Bruder Alfons (D), 1925

Der Rosenkenner Franz Karl Brümmer (1874-1948) wirkte ab 1895 als Augustinermönch unter dem Namen Bruder Alfons. Im Kloster Germersheim betreute er den Rosengarten und züchtete diverse schöne Rosen, unter ihnen die Kletterrose Maria Lisa (syn. Maria Liesa).

Kletterrose Maria Lisa

Seine Rosen gab Bruder Alfons an das Rosarium Sangershausen, wo sie weiter gepflegt wurden. Martin Liebau brachte die Kletterrose Maria Lisa 1936 in den Handel.

Das blühende Zeugnis demütiger Anerkennung – die Kletterrose Maria Lisa.

Gewidmet ist diese 1925 gezüchtete Kletterrose zwei Frauen mit den Namen Maria und Liesa, die im Kloster Germersheim tätig waren. In Anerkennung ihrer Dienste treibt die gleichnamige einmalblühende Kletterrose nun weltweit ihre zart duftenden Blüten. Nicht verwunderlich ist, dass sie nahe an Gottes eigener Rosenschöpfung blieb. Die wildrosengleichen, einfach bis doppelten Blüten, die ab Juli in Massen den Rosenstock überziehen, haben allerdings ein auffallendes, kräftiges Karmesinrosa mit weißer Mitte und leuchtend gelben, grazilen Staubgefäßen. 50 Blüten und mehr an einer Dolde sind keine Seltenheit. Nach einer langen Blütezeit verfärben sich die Blütenblätter im Vertrocknen grau-violett, bevor sich viele kleine, flaschenförmige Hagebutten in kräftigem Orange entwickeln.

Das Laub der Kletterrose Maria Lisa ist zierlich und dunkelgrün. Nur in ungünstigen Lagen tritt gelegentlich Mehltau auf. Ein weiterer Pluspunkt sind die wüchsigen, fast dornenlosen Ranken, die bis zu 3 Meter lang werden. Wenn diese Rose nicht an Klettergerüsten wächst, entwickeln sich die Ranken bogenförmig zu einem Gebüsch, das sich mit der Zeit von selbst stützt. Die Kletterrose Maria Lisa ist außerdem mit einer guten Frosthärte gesegnet, Temperaturen bis minus 20,4 Grad Celsius (USDA-Klimazone 6b) werden problemlos vertragen. Der sehr frühe Austrieb sollte jedoch vor Spätfrösten geschützt werden.

Der ideale Standort für die Kletterrose Maria Lisa.

Die Kletterrose Maria Lisa eignet sich zur Pflanzung an jeden Platz. Sie bildet an Pfosten und Spalieren in Hausgärten ebenso prachtvoll blühende Pflanzen, wie sie sich als natürlich gewachsenes, pflegeleichtes Gebüsch in Parks oder natürliche Landschaftsgärten einfügt. Sie wächst kräftig und dicht beblättert, überwuchert aber andere Pflanzen nicht so rücksichtslos wie manch anderer Rambler.

Wichtig: Regelmäße Düngung und Pflege

Damit Rosen gegenüber Läusen, Pilzen und anderen Krankheiten widerstandsfähig sind, ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wichtig. Wir empfehlen:

Steckbrief
Züchter: Liebau   Duft: nein
Jahrgang: 1936   Laub: mittelgrün , klein und spitz
Höhe: 300 cm   Gesundheit: robust
Klimazone: folgt   Blütengröße: 2 cm in Dolden 8 cm

Angebot: ab 9,95 EUR

Die schönsten Rosenbegleiter:

Gute Rosen-Begleitpflanze: Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prachtkerze 'Whirling Butterflies' (Gaura lindheimeri)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Lavendel 'Hidcote Blue' (Lavandula angustifolia)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Buchsbaum 'Herrenhausen' (Buxus sempervirens)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prächtiger Storchschnabel 'Rosemoor' (Geranium x magnificum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Tränendes Herz 'Alba' (Lamprocapnos spectabilis)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Storchschnabel 'Album' (Geranium sylvaticum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Scheinwaldmeister (Phuopsis stylosa)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Brauner Storchschnabel 'Album' (Geranium phaeum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Südeuropäischer Felsen Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Horn Veilchen 'Boughton Blue' (Viola cornuta)
Rosen-Begleitpflanzen  
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