Kletterrose Raubritter

Rosa Raubritter, W.J.H. Kordes II., 1936

Viele Mitglieder der Familie Kordes haben sich züchterisch betätigt und wunderschöne Rosen hervorgebracht. Auch Wilhelm J.H. Kordes II. (ca. 1918 - 1955) war es vergönnt, einige besonders schöne Züchtungen zu schaffen.

Kletterrose Raubritter

Wer auf alten Bauernmalereien die manieristisch gemalten dicken Rosenblüten sieht, wird sich beim Anblick der Kletterrose Raubritter daran erinnern. Die triploide Hybride aus der Rosa Macrantha Daisy Hill (Thomas Smith, um 1900) und der Wichuriana-Hybride Solarium (E. Turbat & Co., 1925) hat ganz außergewöhnliche Blüten in Ballform.

Schlosshof oder Bauerngarten, die Kletterrose Raubritter passt überall.

Die hell karmesinrosa Blütenkugeln der Kletterrose Raubritter sind etwa 6 cm groß. Sie erscheinen einmal im Jahr einzeln und in Büscheln. Durch die geschlossene Form wirken die Blüten schon mit 25 Blütenblättern reichlich gefüllt. Die Kletterrose Raubritter duftet angenehm und ist sehr reichblühend. Nach dem Abblühen haften die verwelkten Blütenblätter am Strauch und müssen einzeln herausgeschnitten werden. Dadurch setzt sie kaum Hagebutten an.

Eigentlich ist diese Rose eine hohe Strauchrose und kann mit entsprechendem Schnitt auch so gepflanzt werden. Da sie jedoch spielend 3 Meter Höhe erreicht, wird sie ebenso gern als Kletterrose gezogen. Ihre langen, dünnen Triebe wachsen dicht belaubt und buschig. Sie lassen sich gut über Spaliere und Rosenbögen ziehen. Die fünfteiligen Blätter sind dunkelgrün. Als frühe Züchtung ist sie noch ziemlich anfällig für Mehltau und Sternrußtau. Die Frosthärte ist dagegen mit der USDA-Klimazone 4b (= minus 31,6 Grad Celsius) wieder hervorragend.

Der richtige Standort für die Kletterrose Raubritter

Durch ihre erhöhte Anfälligkeit für Mehltau und Sternrußtau sollte sie nicht vor Wänden mit warmer stauender Luft gepflanzt werden. Zwar ist sie hitzeverträglich, doch sollte an einem Platz in der prallen Sonne die Wasserversorgung gewährleistet sein. Denn auch Wassermangel begünstigt den Mehltaubefall. Wer sich um ihre Gesundheit mit Pflanzenstärkungsmitteln und sachgemäßer Pflege kümmert, wird viel Freude an der auffallenden, nostalgischen Blütenpracht haben.

Wichtig: Regelmäße Düngung und Pflege

Damit Rosen gegenüber Läusen, Pilzen und anderen Krankheiten widerstandsfähig sind, ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wichtig. Wir empfehlen:

Steckbrief
Züchter: Kordes
  Duft: schwach
Jahrgang: 1936   Laub: dunkelgrün, ledrig, derb
Höhe: bis 300 cm
  Gesundheit: pflegebedürftig
Klimazone: folgt   Blütengröße: folgt

Angebot: ab 7,95 EUR

Die schönsten Rosenbegleiter:

Gute Rosen-Begleitpflanze: Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prachtkerze 'Whirling Butterflies' (Gaura lindheimeri)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Lavendel 'Hidcote Blue' (Lavandula angustifolia)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Buchsbaum 'Herrenhausen' (Buxus sempervirens)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Prächtiger Storchschnabel 'Rosemoor' (Geranium x magnificum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Tränendes Herz 'Alba' (Lamprocapnos spectabilis)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Berg-Flockenblume (Centaurea montana)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Storchschnabel 'Album' (Geranium sylvaticum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Scheinwaldmeister (Phuopsis stylosa)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Brauner Storchschnabel 'Album' (Geranium phaeum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Südeuropäischer Felsen Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)
Gute Rosen-Begleitpflanze: Horn Veilchen 'Boughton Blue' (Viola cornuta)
Rosen-Begleitpflanzen  
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